Eine Störung des LAN-Netzes konnte schnell ausgeschlossen werden da extreme Schwankungen in einem normalen 100T-Base mit modernen Switches nicht vorkommen. Bei der Spektrummessung des Funkfeldes zeigte sich zwar, das eine ältere Mikrowelle während des Betriebes den Empfang erheblich störte, diese aber aufgrund der kurzen Laufzeit bevorzugt zur Mittagszeit nicht die eigentliche Ursache sein konnte. Die Analyse zeigte weiterhin, dass mehr als die auf der Büroetage existierenden Access-Points aktiv waren.
Um Rogue-Access Points ( Fremde Access-Points ) auszuschließen, wurde ein WLAN-Sniffer eingesetzt um die Stärke und den Kanalbelegung festzustellen. Es stellte sich heraus das eine andere Firma, die ihre Geschäftsräume in der untere Büroetage hat, durch identische Kanalbelegung der eigentliche Verursacher der Störungen war.